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Der Weingarten ist der Ort, an dem der Wein und dessen Qualität wachsen. Doch die Qualität selbst entsteht prinzipiell im Kopf der zwei "Weinkünstler" - Walter und Joachim Skoff - denn ihrer Vision ist es zu verdanken, wenn die Flächen aufgrund von Bodenprofil und lagenspezifischem Klima ausgewählt werden. Die richtige Sorte muss dann auf die passende Unterlage gepflanzt werden, um die Gegebenheiten der Lage optimal fördern zu können. Nur durch Wissen und Verständnis der Eigenheiten der einzelnen Lage in Abhängigkeit des Jahrganges mit Unterstützung der ganzjährigen Bearbeitung ist es möglich, Trauben höchster Qualität und persönlicher Ausdruckskraft gedeihen zu lassen.

Hier ist absolute Detailarbeit gefragt und selbst kleine Flächen werden in Subflächen unterteilt, um die Bearbeitung noch spezifischer auf die Boden- und Luftvariationen innerhalb einer Lage abzustimmen.

Je nach gewolltem Weintyp werden unterschiedliche Bodenprofile verwendet. Je leichter und primärfruchtiger der Wein sein soll, desto leichter soll der Boden sein, während die Kraft, die Dichte und die Mineralität eher von schwereren Böden kommen müssen.
Durch die Vielzahl der Flächen, die sich im Umkreis von ca. 20 km um das Weingut befinden, und den Boden- und Luftflussvariationen innerhalb dieser, können auf den verschiedenen Lagen die einzelnen Komponenten entstehen, um später einen noch kompakteren und vielschichtigeren Wein zu haben, der bei jedem Riechen neue Facetten zeigt.

Es gibt nur wenige Rieden, die für die Vinifikation von Lagenweinen geeignet sind. Sie erfüllen Kriterien wie Variation innerhalb einer Lage, um den Weinen einerseits Frucht, andererseits Dichte und Lagerungspotenzial zu verleihen. Vor allem die Mineralität des Bodens spielt in diesem Zusammenhang eine sehr große und wichtige Rolle.